Waermedaemmung

Wärmedämmung


Energie sparendes Bauen erfordert ein abgestimmtes Konzept zur Dämmung aller Gebäudeteile: Außenwände, Fenster, Dach, Kellerdecke. Bei Holz-Fertighäusern werden alle diese Komponenten bereits bei der Planung systematisch berücksichtigt.

Großansicht
Ein typischer Wandaufbau besteht aus einer mehrschichtigen Materialkombination. Hier von Innen nach Außen: Gipsplatte, Dampfbremse, Holzwerkstoffplatte, Holzfachwerk mit innen liegender mineralischer Dämmung, Holzfaser-Dämmplatte, Gipsplatte mit Putz.
Mehrschichtiger Wandaufbau


Fertighäuser verfügen über einen Wandaufbau aus mehreren Schichten. Dabei sind die Dämmstoffe schon in das Innere der Wand eingebaut und müssen nicht wie bei konventionellen Häusern auf der Außenseite angebracht werden. Das hat zur Folge, dass eine Fertighaus-Wand bei gleicher Stärke eine bessere Wärmedämmung und damit ein höheres Energiespar-Potenzial aufweist als eine konventionell gemauerte Wand. So hält das Haus übrigens auch im Sommer angenehme Temperaturen. Jeder Fertighaus-Hersteller hat seine eigene, speziell auf den Haustyp abgestimmte Wandkonstruktion.

Der „U-Wert“

Der U-Wert ist ein Maß für die Wärmedämmwirkung eines Bauteils: Je kleiner der in W/m2K angegebene U-Wert, desto weniger Wärme geht durch das Bauteil je Quadratmeter verloren. Für Energiesparhäuser sind Mittelwerte von 0,30 W/m2K über die gesamte Gebäudehülle empfehlenswert. Alle Haushersteller der Qualitätsgemeinschaft Deutscher Fertigbau können einen U-Wert von 0,25 W/m2K oder besser für ihre Außenwände nachweisen.


Großansicht
Besser als der Stand der Technik


Der Holzfertigbau ist eine besonders innovative Bauweise, die ständig weiter entwickelt wird. So erfüllten schon Fertighäuser aus den 80er Jahren bereits die Vorgaben der erst 20 Jahre später eingeführten Energieeinsparverordnung. Die Entwicklung des Wärmeschutzes im Zeitverlauf unterstreicht den bauphysikalisch bedingten Energiespar-Vorsprung moderner Holzfertighäuser.



Daemmstoffe
Dämmstoffe im Einklang mit der Natur



Der heute gebräuchlichste, weil preisgünstigste Dämmstoff ist Mineralwolle. Daneben werden nachwachsende Rohstoffe wie Holzfasern, Flachs oder Schafwolle immer beliebter, denn sie begünstigen ein gesundes Raumklima. Ökologische Dämmstoffe bringen vorteilhafte bautechnische Eigenschaften mit.



DämmungGroßansicht
Baumaterial Holz begünstigt optimale Wärmedämmung

Je niedriger die Wärmeleitfähigkeit eines Baumaterials, desto besser seine Dämmung. Fertighäuser bestehen zum Großteil aus Holz, das weit besser dämmt als Stein oder Beton. Um die gleiche Dämmwirkung einer 55 Zentimeter dicken Holzschicht zu erzielen, müsste etwa eine Wand aus Vollziegeln nach Berechnung der Energieagentur NRW mehr als 3 Meter dick sein. Tatsächlich sparen Fertighaus-Wände wertvollen Raum: Bei 100 Quadratmetern Wohnfläche stehen etwa 7 Quadratmeter für ein kleines Zimmer oder die Erweiterung eines wichtigen Raumes zusätzlich zur Verfügung.